Pfweilert01 logo_jugend_rgb
Logo72
Heimatkunde 1

Willkommen 

Schwarzwaldverein Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler 1898 e.V.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu unseren Aktivitäten.  Kommen Sie ganz unverbindlich zu unseren Veranstaltungen, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste immer herzlich  willkommen.

bar8

Marktplatz Pfalzgrafenweiler im Wandel der Zeit

Der Marktplatz ist die Visitenkarte einer Stadt oder eines Dorfes.

Betritt der Fremde den Marktplatz von Pfalzgrafenweiler, so fallen ihm gleich das Rathaus, die Apotheke und das ehemalige Gasthaus Krone auf. Beispiele, wie man historische Bauwerke vorbildlich sanieren und erhalten kann.

Nach dem Großbrand von Pfalzgrafenweiler am 24. April 1798, bei dem fast das ganze Dorf den Flammen zum Opfer fiel, wurde der Ort mit breiten Straßen und einem ansehnlichen Marktplatz neu angelegt.

Weiterlesen: butt34

Adolf Hitler Brunne 1933
Altesschulhaus Gasthof Schwanen( vormals Bären) 1898
wege-gut-alles-gut_RGB_800px_web
Hauptstraße 1898 mit Rathaus (rechts) Marktplatz um 1900 (2)
bar8

Die Flugabwehrstellung (FLAK) am Russenbusch

Auf der Hochfläche zwischen der ehemaligen Bundesstraße 28 und dem Heuwasenhof stehen vier Holzhäuschen, die der Laie für Heuschober halten wird. Tatsächlich handelt es sich dabei um Überbleibsel aus dem zweiten Weltkrieg. Dort stand eine Flugabwehrkanone (FLAK), wie man sie schon vor Kriegsbeginn zur Landesverteidigung in der gesamten Region eingerichtet hatte.

Weiterlesen:butt34

Aufstellung Jubiläumsstein
Jubiläumsplatz_1907 P1000090
P1000100
P1000099
P1000116
bar8

Im Gedenken an Dr. Julius Levi

 

Es war die große Zahl der Gäste, über die sich Bürgermeister Dieter Bischoff, Vorsitzender Frieder Haug vom Schwarzwaldverein Pfalzgrafenweiler und Pfarrer i. R. Wolfgang Steck freuten, als der Gedenkstein für Dr. Julius Levi am 20. Mai 2005 enthüllt wurde. Daran ließ sich erkennen, wie sehr das Schicksal der Familie Levi die Bürger bewege, so Bürgermeister Bischoff.

Als am 30. Dezember 1898 der Schwarzwaldverein Pfalzgrafenweiler gegründet wurde, da war Dr. Julius Levi eines der 40 Gründungsmitglieder.

Weiterlesen: butt34

11-29-2020_015
Dr Levi mit Frau vor dem Rathaus
11-29-2020_013
100_2121
P1000080
bar8

Im Zinsbachtal

Das Zinsbachtal mit seiner wechselvollen Geschichte, darf mit zu den reizvollsten Schwarzwaldtälern gezählt werden. Wie in anderen Schwarzwaldtälern wurden einst auch im Zinsbachtal zahlreiche Mühlen und Sägemühlen vom Wasser angetrieben. Längst haben starke Diesel- und Elektromotoren die Arbeit der Wasserräder übernommen.

Weiterlesen: butt34

P1000061
img006
Zinsbachmühle P1030472
Eichzeichen1904
bar8

Der edle Stifter Johann Adam Wagner

Johann Adam Wagner, am 12. August 1815 in Bösingen geboren, stammt aus dem ehemaligen Gasthaus „Rappen“. Sein Vater Michael Wagner, gebürtig von Pfalzgrafenweiler eines dortigen „Schauflenmachers“ Sohn, verheiratete sich 1807 mit Margarete geb. Rapp, deren elterliches Haus, das Rappenwirtshaus, er damit übernahm. Schon der Großvater der Mutter Wagners, Johannes Rapp, war auf dem „Rappen“ gewesen. Vielleicht hat das Haus von der Familie den Namen erhalten.

Wagners Elternhaus war kinderreich. Von 14 Kindern haben die Eltern vier Söhne und vier Töchter großgezogen; sechs Kinder sind früh verstorben.

Weiterlesen: butt34

Denkmal Johann Adam Wagner
P1010013a P1010023
bar8

Die Bösinger Kirche brennt - Christnacht 1945 – Schreckensnacht

 

Wer wird je in Bösingen jene Christnacht vom 24. auf 25. Dezember 1945, jene Schreckensnacht vergessen können? Am Heiligen Abend hatte sich noch die Gemeinde zur Christfeier unter dem Lichterbaum in der Kirche versammelt. Wer ahnte damals, dass es für viele Jahre zum letzten Male sein sollte? Da ging nachts um 23 Uhr der Schreckensruf durch die stillen Dorfstraßen: „Die Kirche brennt!“

Nachbarn hatten das aus dem Dachstuhl ausbrechende Feuer zuerst bemerkt. In weniger als einer Viertelstunde war das ganze Kirchendach ein einziges Flammenmeer!

Weiterlesen: butt34

Quelle: Festbuch 100 Jahre Bösinger Kirche 1988

jpg_9576 (4) Kirche vor dem Brand an Heilig Abend 1945
Kirche ausgebrannt 1945
Kirchen nach dem Brand
Kirche Bösingen
bar8

Dem Weiherbächle auf der Spur

Der Wintereinbruch mit heftigen Schneefällen sorgte für beste Schneeverhältnisse und für eine gut gespurte Russenbuschloipe, da sage noch einer, es gäbe keine Schwarzwaldwinter mehr. Doch nicht lange hielt die weiße Pracht. Dauerregen und Tauwetter ließen den Schnee schnell wieder verschwinden. Schnee von gestern. Nach den trüben, regnerischen Tagen hatte ich das dringende Bedürfnis die Langlaufschuhe mit den Wanderstiefeln zu vertauschen. Schon lange wollte ich das Weiherbachtal erkunden. Das Wetter war gut, Petrus hatte gute Laune.  Eine gute Gelegenheit nach meinen Wanderwegen zu sehen.

Weiterlesen:butt34

Längenhardteck_0389
Mündung in Waldach 2021 P1000939
Weiherbach Ursprung_0387
bar8

Schuster wollte hoch hinaus  Max Kappler und sein Heißluftballon

 

Der im Jahre 1906 geborene Max Kappler, Senior lebte in Pfalzgrafenweiler und betrieb in der Schulstraße ein Schuhgeschäft. Schon seit frühester Jugend träumte er, wie viele seiner Zeitgenossen, den Traum vom Fliegen. Kappler war begeisterter Segelflieger, aber das Segelfliegen allein genügte ihm nicht. Er wollte mit einem Ballon durch die Lüfte zu fahren.

Als die Segelfliegerei in Deutschland nach dem Krieg wieder erlaubt war, ging er ans Werk. Preiswert erstand er einen Posten Fallschirmseide und in monatelanger Arbeit entstand eine richtige Ballonhülle, die 1800 Kubikmeter fasste und etwa 20 Meter hoch war. Dann kam der 26. August 1951, der Tag an dem der erste Großversuch am Russenbusch starten sollte.

Weiterlesen: butt34

Ballon
Unbenannt
Tafel
bar8
IMG_6044
Grenzstein bei Neu-Nuifra P1020902

Der Altheimer Heiligenwald

 

Zwischen dem Haiterbacher Ortsteil Altnuifra und der Gemeinde Salzstetten erhebt sich ein langgestreckter, bewaldeter Höhenzug, es ist der 691 Meter hohe Altheimer Heiligenwald. 

 

In der württembergischen Landesbeschreibung lesen wir in  Band II, Seite 129, dass die Gräfin Ita von Hohenberg, 1393 dem Heiligen zu Altheim einen Wald vermacht habe, gegen alljährliche Austeilung eines „wohlgemästeten Schweins an die armen Leute“, daher die Gemeinde Altheim noch lange ihren „Saujahrtag“ gefeiert hat. Jetzt gehört diese Metzelsuppe zu den entschwundenen Herrlichkeiten der „guten alten Zeit“. Die Sau wird für diesen Zweck heute nicht mehr geschlachtet. Aber die Altheimer sorgen dafür, dass Itas Testament auf andere Weise erfüllt wird.

Weiterlesen: butt34

P1000426 P1000427
IMG_6045
P1000422
bar8

Das Bösinger Wasserhäusle - Idyllisches Wanderziel im Waldachtal

 

Trockene Brunnen im Ort, aber frisches Quellwasser im 40 Meter tiefer gelegenen Waldachtal. Ein Fall für den Staatstechniker Ehrmann, der Ende des vergangenen Jahrhunderts  im Auftrag des Staates Württemberg öffentliche Wasserversorgungsanlagen plante. Seine Technik bestand darin, mittels  Wasserrad- betriebene Pumpanlagen das Quellwasser über Gussleitungsrohre in höher gelegene Ortschaften direkt in die angeschlossenen Häuser und den Überschuss in ein Wasserreservoir zu befördern.

Weiterlesen:butt34

IMG_0050
IMG_0321
IMG_6726
Wasserhäusle Pumpe_0053
bar8

Der Egenhauser Kapf ein Geheimtipp für Natur- und Wanderfreunde

Ein fast unscheinbarer Berg erhebt sich über der Hochfläche zwischen Nagold- und Waldachtal. Der mächtige Sendeturm ist ein markanter Punkt in der Landschaft und sorgt dafür, dass der 625 Meter hohe Egenhauser Kapf von allen Seiten aus gut auszumachen ist. Reste ehemaliger Flugabwehrstellungen bestätigen die hervorragende Lage des Kapfes.

Der eilige Autofahrer, der achtlos vorüber fährt, ahnt nicht was ihm entgeht. Der Kapf zählt mit zu den artenreichsten und landschaftlich schönsten Natur- und Landschaftsschutzgebieten des Landkreises Calw. Der Kapf ist ein inselförmiger Rest des „Hecken- und Schlehengäus“, dessen Gestein, der Muschelkalk, sich in einer schmalen Landzunge bis nach Pfalzgrafenweiler zum „Bühl“ erstreckt. Hier prägt der Muschelkalkuntergrund die Landschaf, die sich durch besonders üppigem Wuchs von Hecken aus Schlehen, Wacholder, Weißdorn und vielen anderen Sträuchern auszeichnet. Seltene kalkliebende Pflanzen wie Silberdistel, Küchenschelle, Salbei, Enziane und Orchideen lassen diese Landschaft für Pflanzenfreunde zu einer Fundgrube werden. Aber Vorsicht! Alle diese Begleitpflanzen des Muschelkalks sind streng geschützt und dürfen nicht gepflückt werden!

Weiterlesen: butt34

Auf dem Kapf_6015 Egenhausen_3891
Kapfschafe_6019
Silberdistel_6018