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Heimatkundliches

Willkommen 

Schwarzwaldverein Ortsgruppe Pfalzgrafenweiler 1898 e.V. 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu unseren Aktivitäten.  Kommen Sie ganz unverbindlich zu unseren Veranstaltungen, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste immer herzlich  willkommen.

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Die Bösinger Kirche brennt - Christnacht 1945 – Schreckensnacht

 

Wer wird je in Bösingen jene Christnacht vom 24. auf 25. Dezember 1945, jene Schreckensnacht vergessen können? Am Heiligen Abend hatte sich noch die Gemeinde zur Christfeier unter dem Lichterbaum in der Kirche versammelt. Wer ahnte damals, dass es für viele Jahre zum letzten Male sein sollte? Da ging nachts um 23 Uhr der Schreckensruf durch die stillen Dorfstraßen: „Die Kirche brennt!“

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Quelle: Festbuch 100 Jahre Bösinger Kirche 1988

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Kirchen nach dem Brand
Kirche ausgebrannt 1945
Kirche vor dem Brand an Heilig Abend 1945 Kirche Bösingen
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Dem Weiherbächle auf der Spur

Der Wintereinbruch mit heftigen Schneefällen sorgte für beste Schneeverhältnisse und für eine gut gespurte Russenbuschloipe, da sage noch einer, es gäbe keine Schwarzwaldwinter mehr. Doch nicht lange hielt die weiße Pracht. Dauerregen und Tauwetter ließen den Schnee schnell wieder verschwinden. Schnee von gestern. Nach den trüben, regnerischen Tagen hatte ich das dringende Bedürfnis die Langlaufschuhe mit den Wanderstiefeln zu vertauschen. Schon lange wollte ich das Weiherbachtal erkunden. Das Wetter war gut, Petrus hatte gute Laune.  Eine gute Gelegenheit nach meinen Wanderwegen zu sehen.

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bei Rüdenberg 2021 P1000948
Mündung in Waldach 2021 P1000939 Längenhardteck_0389
Weiherbach Ursprung_0387
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Schuster wollte hoch hinaus

Max Kappler und sein Heißluftballon

 

Der im Jahre 1906 geborene Max Kappler, Senior lebte in Pfalzgrafenweiler und betrieb in der Schulstraße ein Schuhgeschäft. Schon seit frühester Jugend träumte er, wie viele seiner Zeitgenossen, den Traum vom Fliegen. Kappler war begeisterter Segelflieger, aber das Segelfliegen allein genügte ihm nicht. Er wollte mit einem Ballon durch die Lüfte zu fahren.

 

Als die Segelfliegerei in Deutschland nach dem Krieg wieder erlaubt war, ging er ans Werk. Preiswert erstand er einen Posten Fallschirmseide und in monatelanger Arbeit entstand eine richtige Ballonhülle, die 1800 Kubikmeter fasste und etwa 20 Meter hoch war. Dann kam der 26. August 1951, der Tag an dem der erste Großversuch am Russenbusch starten sollte.

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Unbenannt
Ballon
Tafel
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Grenzstein bei Neu-Nuifra P1020902 IMG_6044

Der Altheimer Heiligenwald

 

Zwischen dem Haiterbacher Ortsteil Altnuifra und der Gemeinde Salzstetten erhebt sich ein langgestreckter, bewaldeter Höhenzug, es ist der 691 Meter hohe Altheimer Heiligenwald. 

 

In der württembergischen Landesbeschreibung lesen wir in  Band II, Seite 129, dass die Gräfin Ita von Hohenberg, 1393 dem Heiligen zu Altheim einen Wald vermacht habe, gegen alljährliche Austeilung eines „wohlgemästeten Schweins an die armen Leute“, daher die Gemeinde Altheim noch lange ihren „Saujahrtag“ gefeiert hat. Jetzt gehört diese Metzelsuppe zu den entschwundenen Herrlichkeiten der „guten alten Zeit“. Die Sau wird für diesen Zweck heute nicht mehr geschlachtet. Aber die Altheimer sorgen dafür, dass Itas Testament auf andere Weise erfüllt wird.

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Das Bösinger Wasserhäusle

Idyllisches Wanderziel im Waldachtal

Trockene Brunnen im Ort, aber frisches Quellwasser im 40 Meter tiefer gelegenen Waldachtal. Ein Fall für den Staatstechniker Ehrmann, der Ende des vergangenen Jahrhunderts  im Auftrag des Staates Württemberg öffentliche Wasserversorgungsanlagen plante. Seine Technik bestand darin, mittels  Wasserrad- betriebene Pumpanlagen das Quellwasser über Gussleitungsrohre in höher gelegene Ortschaften direkt in die angeschlossenen Häuser und den Überschuss in ein Wasserreservoir zu befördern.

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Kapfschafe_6019 Auf dem Kapf_6015

Der Egenhauser Kapf ein Geheimtipp für Natur- und Wanderfreunde

Ein fast unscheinbarer Berg erhebt sich über der Hochfläche zwischen Nagold- und Waldachtal. Der mächtige Sendeturm ist ein markanter Punkt in der Landschaft und sorgt dafür, dass der 625 Meter hohe Egenhauser Kapf von allen Seiten aus gut auszumachen ist. Reste ehemaliger Flugabwehrstellungen bestätigen die hervorragende Lage des Kapfes.

Der eilige Autofahrer, der achtlos vorüber fährt, ahnt nicht was ihm entgeht. Der Kapf zählt mit zu den artenreichsten und landschaftlich schönsten Natur- und Landschaftsschutzgebieten des Landkreises Calw. Der Kapf ist ein inselförmiger Rest des „Hecken- und Schlehengäus“, dessen Gestein, der Muschelkalk, sich in einer schmalen Landzunge bis nach Pfalzgrafenweiler zum „Bühl“ erstreckt. Hier prägt der Muschelkalkuntergrund die Landschaf, die sich durch besonders üppigem Wuchs von Hecken aus Schlehen, Wacholder, Weißdorn und vielen anderen Sträuchern auszeichnet. Seltene kalkliebende Pflanzen wie Silberdistel, Küchenschelle, Salbei, Enziane und Orchideen lassen diese Landschaft für Pflanzenfreunde zu einer Fundgrube werden. Aber Vorsicht! Alle diese Begleitpflanzen des Muschelkalks sind streng geschützt und dürfen nicht gepflückt werden!

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